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Alternative
Behandlungen
5-Säulen-Therapie
bei Knorpelverschleiß
Die 5 - Säulen
- Therapie bei Knorpelverschleiß
Jeder dritte Bundesbürger leidet mittlerweile am Verschleiß
der Bandscheiben - die Volkswirtschaft an den damit verbunden Kosten:
Mit rund 10 Milliarden schlägt diese Erkrankung zu Buche.
Die Abnutzungserscheinungen an den Bandscheiben aber sind nicht allein
auf dieses Segment beschränkt, in der Folge nämlich wird der
gesamte Bewegungsapparat in Mitleidenschaft gezogen. Denn alles hängt
hier sozusagen mit allem zusammen, und so wie ein kleiner Schneeball,
wenn er einen Abhang herunter rollt, sich unter bestimmten Umständen
zu einer Lawine entwickeln kann die riesige Schneemassen mit sich reißt,
kommt es auch hier zu einer Vielzahl ernst zu nehmender Schädigungen.
So lockert sich das gesamte Gefüge unserer Wirbelsäule und unserer
Gelenke: Muskeln, Bänder und Gelenke sind dann schnell überfordert.
Aus diesen Instabilitäten am Bewegungsapparat und der zunehmenden
Belastung seiner Strukturen resultiert schließlich eine Schädigung
des Gelenkknorpels, welche dann selbst wieder eine unheilvolle Kette in
Gang setzt: über den sich allmählich und zunehmend aufreibenden
Knorpel hin zur vollständigen Abnutzung der Knorpelsubstanz. Das
Ergebnis dieses als solchen unaufhaltsamen Prozesses: Arthrose im fortgeschrittenen
Stadium mit vollständigem Untergang der Knorpelmasse, die bis auf
den blanken Knochen abgerieben ist. Eine solche Arthrose muss letztlich
als unheilbar angesehen werden und ist im eigentlichen Sinne auch nicht
mehr therapierbar. Der Einsatz eines künstlichen Gelenkes vermag
hier allenfalls die unerträglichen Schmerzen zu lindern.
Um dieses Schneeballprinzip" zu stoppen, setzt der Orthopäde
ein neues Behandlungskonzept ein, eine Therapie, die - wie er es nennt
- auf fünf Säulen" aufbaut und die er bei Schmerzen
und Knorpelverschleiß der Gelenke und bei Wirbelsäulenverschleiß
mit großem Erfolg praktiziert.
Die fünf
Säulen heißen:
1. Injektion
von Knorpelsubstanz
2. Magnetfeldtherapie
3. Muskelkräftigungstherapie
4. Krankengymnastik
5. Einlagenversorgung
Das Besondere
an diesem Therapieansatz: Er beinhaltet eben nicht ein einzelnes Verfahren,
sondern umfasst ein ganzheitliches Behandlungsspektrum und packt das Problem
damit auf verschiedenen Ebenen und mittels unterschiedlicher Methoden
an.
Dreidimensionale
Behandlung bei Rückenschmerzen
Die 3-dimensionale
Behandlung bei Rückenschmerzen stellt ein neuartiges Therapiekonzept
zur Behandlung von chronischen Schmerzleiden im Bereich der Wirbelsäule
dar. Es setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:
- 3-dimensionale
computergesteuerte Wirbelsäulenvermessung
- biomechanische
Funktionsanalyse der Wirbelsäule
- Muskelfunktionstests
- Analysegestützte
medizinische Wirbelsäulentherapie
- Aktivierende
Spezialschuheinlagen
Grundlage
dieser Therapie ist die Erkenntnis daß Wirbelsäulenfehlhaltungen
und Rückenschmerzen häufig durch Fehlform und Schwäche
der Füße, muskuläres Ungleichgewicht, Bewegungseinschränkung
der Gelenke, Störungen der Zähne und Kiefergelenke sowie der
Gleichgewichtsorgane und der Augen verursacht werden.
Die Therapie
besteht in einer gezielten Beseitigung von Funktionsstörungen insbesondere
im Bereich der Iliosacral- und Kopfgelenke durch spezielle chirotherapeutische
(osteopathische) Behandlungsmaßnahmen (z. B. craniosacrale Therapie).
Ergänzt
wird diese Therapie durch eine Stimulation der als abgeschwächt identifizierten
Fußreflexzonenareale durch eine Spezialeinlage, die die Fußreflexzonen
aktiviert und dadurch eine Muskelkettenreaktion in den miteinander verbundenen
Gelenk- und Muskelfunktionseinheiten bis hin zu den Kiefergelenken bewirkt.
Grundlage dieses Therapieansatzes ist die sogenannte Posturologie:
Rezeptoren
(Tastorgane) in den Fußsohlen (Muskeln / Sehnen und Bändern)
vermitteln Informationen, die den aufrechten Gang sowie die Ausführung
komplizierter und komplexer Bewegungen ermöglichen. Finden sich in
den Fußsohlen schwache Muskelspannungen und damit Abflachung der
Fußgewölbe, verbreiterte Mittelfuß- und Vorfußgelenke
und Fehlstellung der Zehen, so kommt es zu Informationsstörungen
mit nachfolgender Störung von Stand und Gang sowie Schwächung
der Muskelspannung im gesamten Bewegungsapparat.
Als Therapeutikum
wird eine Spezialeinlage verwendet.
Craniosacrale
Therapie
Die Craniosacrale
Therapie wurde von dem Osteopathen William Garner Sutherland (1873-1954)
unter der Bezeichnung Craniale Osteopathie begründet.
Der Name leitet sich ab von den lateinischen Bezeichnungen für den
Schädel (Cranium) und dem Kreuzbein (Sacrum). Sutherland "entdeckte"
die subtile, langsame Pulsation der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit.
Übertragen durch die Hirn- und Rückenmarkshäute ist sie
als feine Bewegung der Schädelknochen und des Kreuzbeins tastbar.
Über vielfältige Verbindungen ist der ganze Körper in den
craniosacralen Rhythmus einbezogen. Dieser Rhythmus ist ähnlich dem
Herzschlag und dem Atemrhythmus ein grundlegender Ausdruck unseres Lebendigseins.
Mit sanfter Berührung kann der Arzt diesen feinen Zyklus ertasten
und möglicherweise vorhandene einschränkende Bewegungsmuster
wahrnehmen und behandeln. Durch die manuelle, nicht invasive Therapie
wird ein Ungleichgewicht im craniosacralen System korrigiert, und damit
die Selbstheilungskraft des Organismus unterstützt.
Ein Ungleichgewicht des craniosacralen Pulses kann sich z.B. in Funktionsstörungen
der Wahrnehmung, der Bewegung oder des Denkens zeigen. Andere Anzeichen
können Kopfschmerzen, Nacken- & Rückenbeschwerden, Störungen
des Kiefergelenks, chronische Müdigkeit, Augenprobleme, endogene
Depressionen, Hyperaktivität oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems
sein.
Die Behandlung
erfolgt durch speziell geschulte Therapeuten.
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